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Foto: Illustration

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In dieser schwachen Nacht sind selbst die Schatten
aller Bäume grau. Das Mondlicht fällt ins Wasser,
die Silhouette des Planeten färbt das Ufer blau.
Der Wald liegt da und schweiget.

Der Nebel sinkt ins tiefe Licht. Das Ufer liegt
am Weg. Die Strömung reflektiert das weiße
Angesicht im Wasser. Dort vor dem Acker liegt
der Parkplatz, dahinter stehen Bäume,

die einen Platz umgeben. Auf einer Parkbank
singen Menschen Lieder in selbstvergessenen
Tönen. Sie haben keine Religion und finden
sich an diesem Ufer wieder. Wohin das führt?

Sie gehen früh nach Hause, scheu vor
dem Morgengrauen und finden sich
in ihren Betten wieder. Am Morgen
fällt der Tau auf Zweige und bindet

alle Schatten für die Blinden eines Tages.
Dazwischen fallen Regentropfen. Das Sonnenlicht
durchbricht den Nebel und lacht den
Himmel schlafend aus. Und nur der Weg

am Ufer bleibt bei Tag und Nacht.
Doch manchmal fallen Menschen aus.

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