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Die Schwermut treibt den Körper in das Licht.
Und Sonnenstrahlen fallen aus und wärmen
Stoff auf jeder Haut in meinem Angesicht.
Sie lassen blinzeln alle Augen. Der große Tagstern

gibt dem Leben Wärme. Und alles sieht sich neu
am selben Ort und gibt sich schöne Rätsel auf,
weil alles wächst in diesem weißem Licht.
Die Sonne ist der Baum am Fluss des

Lebens. Die Sonne gibt das Leben auf.
Sie bleibt. Sie scheint, ihr Licht kann Tote
wecken, doch wenigstens Natur erhalten,
die Knospen, Zweige, Blätter treiben aus.

Sie kommt und geht, das Glück der Erde.
Kein Paradies auf Erden ohne Sonne, kein Unglück
und kein Gott. Doch Trost im Wachsen und Vergehen,
vielmehr als jeder Glaube und die Religion,

so tröstet uns das Sonnenlicht mit seiner
Existenz auf diesem Boden und lässt
die Samen wachsen der verschwenderischen
Natur, ganz gleich, was kommt, was geht.

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