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Lilly

Lilly

Doch ich verliere dich.
Du lässt mich im Stich.
Du hast mich gesehen
nun bleibe ich stehen.

Wir gehen spazieren,
ich bade die Füße
im kalten Wasser
und ich vermisse dich.

Und bin nüchtern.
Der gleiche Weg.
Gefühle vernünftig
in anderer Zeit,

Akkorde der
Unumgänglichkeit,
Erwartung und Rat,
Gelächter des Leids,

Vereinigung, falls
es uns gibt. Fragwürdigkeit.
Zu viele Fragen in der Natur.
Und nur die Gewissheit:

Wir leiden und lieben.
Ich denke daran
und sehe die Blätter
in jedem Jahr, wie sie

taubenetzt ihre Farbe
wechseln in einem seltenen
Augenblick. Dort finde
ich deine Schönheit wider

unberührt. Und werde ich
einmal dein Antlitz
sehen, einer Möglichkeit
folgend, kann ich dich

wiedersehen, um zu träumen
von anderen Blüten
in den Faltern deiner Wangen.

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