Ein älteres Gedicht, das eine spät sommerliche Melancholie einfängt.

memomedien

blumenwiese_collageBloß keine Worte mehr.
Der Rest ist Schweigen.
Und keine Fragen mehr.
Wohin damit?

Und einfach sehen,
was der andere macht.
Und auf den Himmel schielen.
Vielleicht noch ein Gefühl.

Auf einen anderen Morgen hoffen.
Die Nacht ist jung.
Was sich ergibt?
Ein warmes Bett am Ende.

Schon Wissen ist zu viel.
Wo alle Fragen offen bleiben,
dort gibt es täglich viel zu tun.
Doch nur der Tod ist uns gewiss.

Der Rest des Lebens
kommt vorbei und grüßt
an anderen Tagen.
Ein jeder würde gerne wissen,

wo bist du geblieben.
Doch wissen, wo man
bleibt, ist ungewiss.

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