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Herr Meier ist ein Idiot und geht aus dem Haus
wie immer schauen die Nachbarn aus dem Fenster
hinaus. Herr Meier geht seinen Weg ins Büro
und geniest den Schwalbengesang. Seine Blicke

schweifen am Himmel entlang und um die
Straßenecke. Herr Meier sieht die Schmuddelkinder,
er sieht die sauberen Straßen. Er sieht das Pflaster
und darüber hinaus, sieht er glatte Gehwege.

Herr Meier ist zufrieden mit seiner Stadt.
Er liebt die Fassaden und den Anstrich,
die Schaufensterauslagen im Regen.

Herr Meier isst gerne ein Eis in der Innenstadt
und er liebt den Sommerregen. Herr Meier ist
Teil dieser Stadt und Teil einer großen Kulisse.

Und wo Herr Meier diese Stadt nicht mehr sieht,
vermischen sich Regen und Pisse. Dort stinkt es,
es ist feucht und glatt, und der Dreck klebt an

schwarzen Wänden. Das ist die dreckige Seite der Stadt,
wo auch Herr Meier wird einmal enden. Und bis es
soweit ist, geht alles den Gang zu dem Punkt, wo

Fassaden sind Mauern und die Wand keinen Anstrich hat.
Dort wir Herr Meier einmal enden.

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